Feuerwerk und Umwelt....

 

...eine Kombination, die es immer öfter in Verbindung mit negativen Schlagzeilen gibt.
Vor allem das traditionelle Silvesterfeuerwerk wird mehr und mehr zur Zielscheibe von Vorwürfen, bis hin zu vehementen Verbotsforderungen aufgrund der angeblich enormen Schädlichkeit.

Auf dieser Seite liefern wir Daten und Fakten zum Thema Feuerwerk und Umwelt.

Damit möchten wir erreichen, dass in Zukunft negative Schlagzeilen kritisch mit Fakten verglichen werden können und sich jeder selbst eine objektive Meinung bilden kann, anstatt auf eine allgemeine Propaganda und Stimmungsmache aufzuspringen.

Feinstaub

Wie bei jedem Verbrennungsprozess, entsteht auch beim Abbrand von Feuerwerk Feinstaub. Dieser ist jedoch wesentlich unbedenklicher und hat komplett andere Eigenschaften als z.B. jener aus Verbrennungsmotoren. Die im Verkehr entstehenden Feinstaubpartikel sind wesentlich giftiger als die etwa von Silvester- oder anderen Großfeuerwerken. Sie bleiben auch länger in der Luft und in der Lunge. So besteht Feinstaub aus Feuerwerk aus löslichen Salzen, woraus sich eine stark wasserlösliche und wasseranziehende Eigenschaft ergibt. Nach dem Abbrand verschwinden die Rückstände daher schnell wieder aus der Luft. Die WHO stuft punktuelle Spitzen in der Feinstaubbelastung als unbedenklich ein und legt Wert auf eine Unterscheidung der Art des Feinstaubes.

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CO2

Auch CO2 entsteht beim Abbrand von Feuerwerken. In Hinsicht auf die Treibhausgasemissionen ist die Menge aber vernachlässigbar. Basierend auf Zahlen des SERI-Instituts für Nachhaltigkeitsforschung liegt die CO2 - Bilanz eines Grillabends mit acht Personen (unter Einbeziehung des Grillgutes, das für den Hauptteil verantwortlich ist) tatsächlich bei enormen 44kg CO2. Das entspricht dem Zünden von 564 Cakeboxen mit der maximalen Füllung von 500g NEM.

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Abfall

Feuerwerk produziert natürlich auch Müll. Dieser besteht bereits zum überwiegenden Teil aus Papier und Pappe sowie Ton. Der Feuerwerksmüll ist nicht mit Giftstoffen belastet. Des Weiteren werden stetig noch verbliebene Kunststoffteile, wie zum Beispiel die Plastikspitzen von Raketen, durch verrottbare und recyclebare Alternativen ersetzt.

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Downloads:

WKÖ: FAZIT zur Studie über die Emissionen von Feuerwerken in Österreich

BMI: IG-L Bericht 2015-2017

Feuerwerke im Kreuzfeuer: Vorwürfe - Fakten - Relationen

Links: